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Holt stapelt weiter tief: Aufstieg kein Thema

Geschrieben von: Kurt Theuerzeit. Veröffentlicht in Allgemein - Startseite

Glaubt man Holts Trainer Michael Holthausen, dann brauchen sich die Spitzenmannschaften der Bezirksliga nicht vor den Grün-Weißen zu fürchten, die immerhin als Tabellenzweiter mit zwei Punkten Abstand Tuchfühlung zu Spitzenreiter Dormagen haben. "Wir müssen unsere gute Hinrunde bestätigen. Das allein ist eine Aufgabe, die wir in der Vergangenheit nicht immer zufriedenstellend gemeistert haben", sagt Holthausen.

Aber irgendetwas müssen die Holter schon vorhaben, denn sie haben sich während der Winterpause enorm verstärkt. Aus Rheindahlen kam Leo Lekaj. Er hatte wohl beim Konkurrenten keine Chance mehr und spielte teilweise nur noch in der Reserve. Dabei gehörte er vor zwei Jahren beim 1. FC Viersen in der Niederrheinliga noch zum Stammpersonal. "Ich denke, dass er sehr gut zu uns passt", sagt Holthausen über den Mittelfeldspieler. Nicht weniger interessant ist Sascha Neef, der zuvor bei den Sportfreunden Siegen spielte und dort zu einigen Einsätzen in der Oberliga Westfalen kam. Aus beruflichen Gründen ist der 27-Jährige nach Mönchengladbach gezogen und hat sich den Holtern angeschlossen. Er kann vor allem im Defensivbereich auf allen Positionen eingesetzt werden.

Mit ihm dürfte die sattelfeste Hintermannschaft noch stärker werden. Nur 15 Tore kassierten die Grün-Weißen bisher. Ein Bestwert, den man mit Dormagen teilen muss. Doch sieben Mannschaften haben bisher häufiger ins gegnerische Tor getroffen. "Da haben wir unsere Probleme, die sich auch nicht von heute auf morgen beheben lassen", sagt Holthausen. Torjäger Enrico Zentsch fällt seit Wochen aus und wird wie Robin Esser noch nicht zur Verfügung stehen. Dazu hat sich nun auch noch Aleko Margaritis Bänderprobleme. "Wir wollen diese Spieler so schnell wie möglich dabei haben, aber wir werden nichts überstürzen", behält Michael Holthausen Ruhe.

Unruhig macht ihn nur die Terminplanung, die für die Holter sehr unglücklich ist. Zum Start wird in Hockstein gespielt. Am zweiten Rückrundenspieltag sind die Holter spielfrei. Danach haben die Bezirksligisten sportliche Ruhe wegen des karnevalistischen Treibens. "Das war für unsere Vorbereitung sehr ungünstig", bedauert Holthausen.

Er will deshalb auch an den Karnevalstagen nicht auf sportliche Betätigung seines Kaders verzichten. Vielleicht steckt dahinter doch Ehrgeiz, den Tabellenführer zu jagen. "Davon will ich im Moment nicht sprechen. Wir müssen erst einmal wieder in die Spur kommen. Nach sechs bis sieben Spieltagen kann man dann wohl absehen, wohin die Fahrt geht", hält sich Michael Holthausen weiter recht bedeckt.

Quelle: Rheinische Post / Kurt Theuerzeit

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